Prinz Bert I. zelebrierte beim Anstoß ganz großes Fußball-Kino – Wir Bornheimer (WDK)

08.02.2014 - Bert Horst

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Trotz unfreundlichen Wetters waren alle gut drauf beim Besuch des Mertener Prinzenpaares Bert I. und Silvia I. auf dem MerKur. (Fotos: WDK)
Prinz Bert I. zelebrierte beim Anstoß ganz großes Fußball-Kino (Foto: WDK)
Es war Samstag, der 8. Februar 2014 kurz vor 16.00 Uhr. Mertens Karnevalsprinz Bert I., früher selbst aktiver Kicker in der C- und B-Jugend des SSV Merten, zeigte allen, dass er nichts verlernt hatte. Obwohl „Trikot” und Fußbekleidung sicherlich zu vielem besser gepasst hätten als zur aktiven Eröffnung eines Fußballmatches, beförderte er das Spielgerät nach nur zwei Schritten Anlauf mit einer sehenswerten Bogenlampe in die gegnerische Spielhälfte. Seine Prinzessin Silvia I. war richtig stolz über das gelungene Manöver. Vorher hatte der Prinz schon die Seitenwahl professionell durchgeführt, die aber trotz aller Mertener Vereinssolidarität die Gäste gewannen. Dafür hielt sich die Heimelf schadlos, indem sie das Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Mittelrheinliga gegen das Landesliga-Spitzenteam FC Pesch mit 5:3 gewann.
Vorher hatte SSV-Vorsitzender Theo Riegel den Tollitäten stolz mitteilen können, dass der Verein das auch an ihn gerichtete 5. der insgesamt 11 Gebote des Prinzenpaares, nämlich alle neuen Mitglieder an das Karnevalsgeschehen in Merten heranzuführen, klar erfüllt hatte. Natürlich wurden neben jecken auch inhaltsreiche Kurzreden geschwungen, Orden verliehen, gebützt und alles, was sonst noch zu einem zünftigen Prinzenbesuch dazu gehört, open air auf dem MerKur zelebriert, auch wenn das Wetter nicht gerade einladend war. Echte Tollitäten lassen sich davon halt ebenso wenig beeindrucken wie echte Fußballer.
Nun gilt es für das Team um Cheftrainer Frank Pleimes, die verbleibenden Wochen konzentriert zu nutzen, um am 8. März einen perfekten Rückrundenstaat beim Bonner SC hinzulegen. Darauf legen auch Bert I. und Silvia I. großen Wert: „Wir sind froh, dass wir in unserem Ort einen solch tollen, erfolgreichen und hochklassig spielenden Fußballverein haben. Das soll auch in der nächsten Session so sein, damit unsere närrischen Nachfolger das gleiche erleben dürfen wie wir. Also: Gebt Euer Bestes! Dann klappt das schon mit dem Klassenerhalt.” (WDK)